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10. Juni 2013

ausrede

Ich freu mich sooooo morgen wieder arbeiten zu gehn! =) Denn wisst ihr was? Wenn ich arbeite, habe ich leeeeeider keine Zeit um an meinen Schularbeiten weiter zu schreiben.

Die beste Ausrede ever: Ich muss arbeiten! ;-)


p.s. Das Doofe: um 11 Uhr hab ich bereits wieder Feierabend. Hab gerade das Gefühl, dass meine Schulordner mich hämisch angrinsen...

16. Januar 2013

erstens kommt es anders, zweitens als man denkt

Gestern war es soweit! Ich hatte meine allererste Pikettnacht in meinem Praktikum. Das Zitat: "Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt!" passt sehr gut zu dieser Nacht! =) (Wahrscheinlich passt dieses Zitat sogar überhaupt zu meiner Arbeit! ;-) )

Ich vermutete eigentlich, dass ich hypernervös sein würde vor meiner ersten Pikettnacht! (Kurze Zwischenbemerkung: ich, alleine mit 14 Kids im Alter von vier bis sechzehn Jahre!) Aber eben, erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! Ich war nicht nervös! Vielleicht ein leichtes Kribbeln. Aber sogar weniger als dann, als ich das erste Mal alleine Frühdienst hatte. Schön! =)

Dann eine halbe Stunde bevor ich arbeiten ging, rief meine Arbeitskollegin an. Der Jüngste unserer Gruppe hatte eine Platzwunde am Kopf. Sie ging mit ihm zum Arzt. Ich sofort zur Arbeit. Als die älteren Kids von der Schule kamen, gab es Zvieri. Dann: die Granatapfelschlacht! Ein Wort des einen Teenies führte zur Aggression des anderen, was widerum zur Wut des Ersteren führte. Dieser packte den unschuldig daliegenden Granatapfel und schmiess ihn nach dem anderen Teenie. Der Granatapfel explodierte an der Badezimmertür und verteilte sich in seinen hundertsten Teilchen über eine grössere Fläche! Es sah nach einem regelrechten Schlachtplatz aus! (Kleine Zwischenbemerkung: seht ihr bei dieser Geschichte die Ähnlichkeiten der Wörter "Granatapfel" und "Granate"?)

Zu diesem Zeitpunkt konnte ich es fast nicht glauben, dass sich das am Vor-Nachmittag meiner ersten Pikettnacht ereignete. Doch ich schickte mich drein. Mit der Hoffnung, dass es nur noch besser werden konnte und mit dem schnellen Verschicken von SMS mit der Bitte um Gebet!

Und es wurde besser! =)

Ich hatte Frieden im Herzen und die Stimmung auf der Gruppe wurde besser. War sie sogar kurze Zeit so gelöst, dass ich einem Teenie als Witz die (frischen!) Strumphosen von einem jüngeren Kind als Kappe über den Kopf stülpte und wir zu Dritt darüber lachten! ;-) (Ja, das mach ich während der Arbeit! ;-D )

Da der Junge mit der Platzwunde mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung zurückkam, war es an mir, ihn in der Nacht dreimal (!) zu wecken und zu schauen, ob er ansprechbar ist. Da ich eh nicht gut schlief, war das keine grosse Sache und ich fand eine gewisse Komik darin. (Ja, ich arbeite mit Kindern. Mein Job ist es, sie zu nerven... unter anderem wecke ich sie auch Mitten in der Nacht und stelle ihnen sinnlose Fragen... ;-D )

Und weiter ging es mit meinem Motto: "Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt!". Am Morgen wartete ich auf das Eintreffen der anderen Mitarbeiterin auf der anderen Gruppe. Ich rief ihr dann an und weckte sie: sie hatte verschlafen! Also managte ich kurzerhand bis sie eintraf beide Wohngruppen: mahnte da ein Kind, seine Haare zu fönen, mass dort einem Mädchen das Fieber, machte da einem Jungen einen Tee, weil er sich krank fühlte, ermahnte das erste Kind über sein T-shirt noch ein Jäggli anzuziehen, meldete den kränkelnden Jungen in der Schule ab und gab den beiden Jüngsten ein Schulznüni mit...

Später hatten wir Teamsitzung. Langsam aber sicher entluden sich meine Batterien und ich war nicht mehr ganz so aufnahmefähig und ein wenig verwirrt ("...das war in Stockholm..." ich: "Schweden! ...äh, Stockholm ist ja in Schweden..."). Mein Team fand es lustig und schickte mich, als ich Feierabend hatte, nach Hause zum Nachschlafen. ;-)

Und so verlief also mein erster Pikettdienst. "Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt." Ich nehme es mir zu Herzen! Nicht nur beim nächsten Pikettdienst. =)

15. Januar 2013

i love my work

An was merke ich, dass ich gerne arbeite, dass ich mich wohl fühle bei meinem jetzigen Arbeitgeber?

Unter anderem, wenn an der Haussitzung das Organigramm angeschaut wird und der Chef schon vom Nachfolger von mir spricht und dass meine Stelle zurzeit ausgeschrieben wird... und ich innerlich erschrocken aufrufe:

"AAAAAAAAAAAAHHHH!!! Ich will noch nicht gehn!!!!!"

Okay, immerhin gehts jetzt noch ungefähr sechs Monate. Und mein Chef hatte nachher eine Idee, wie wir es "deichseln" könnten, dass ich länger bleiben könnte: "Wir lassen dich einfach dein Praktikum nicht bestehen!" ;-) Äääähm... lieber eine andere Variante, lieber Chef! ;-D

11. Dezember 2012

einfache freude

Heute und gestern habe ich mich schon x-mal einfach gefreut! =) Und meine Freude möchte ich nun teilen, denn geteilte Freude ist doppelte Freude! =D

** Gestern bekam ich von meinem Chef ein tolles Feedback! =)
** Gestern hatte ich ein kurzes und schönes Gespräch mit einem Teenie über meinen Glauben und lachte mit demselben Teenie über eine Verarschung seinerseits! (Wollte mir der Kerli doch tatsächlich angeben, die Jasskarten, die ich in den Händen hielt, seien die deutschen und nicht die schweizerdeutschen Karten. Die schweizerdeutschen Karten hätten unter anderem eine Erdnuss! Eine Erdnuss! ;-D )
** Gestern konnte ich die Kids mit Fruchtspiessli zum Zvieri überraschen! =) Sie liebten es!
** Heute hatte ich das zweite Mal alleine Frühdienst als Prak... ähm nein, als Sozialpädagogin in Ausbildung! ;-) Und ich fühle mich immer kompetenter und sicherer und weiss einfach, dass ich am richtigen Ort bin! =)
** Heute habe ich früh morgens meinem Wichtel eine feine Guter-Start-in-den-Tag-Überraschung hingestellt! Und ich hab mich selbst so darüber gefreut, ihm eine Freude zu machen. =)
** Heute habe ich zweien von meinen Kids den Witz vom Hamsterpassfoto erzählt und wir haben uns alle drei darüber abgegrölt! ;-D Und es war einfach herrlich, ihre gespannten und aufmerksamen Gesichtern zu sehen, als ich den laaaaaangen, ausführlichen und detailhaften Witz erzählte! (Falls ihr den Witz nicht kennt, müsst ihr auf mich zukommen! Den kann man nicht aufschreiben, den muss man erzählt bekommen! =) )
** Heute hab ich mit drei Kids Carcassonne gespielt und es war cool zu sehen, wie selbst die Jüngste voll dabei war und das Spiel kapiert hat! =)
** Heute habe ich meine Wohnung weihnachtlich dekoriert! Und ich liebe es einfach!!! (Und jetzt mal einfach ehrlich und total überzeugt: potz, hab ich einen guuuuuten Wohnungsdekogeschmack! =D )
** Heute hab ich mir von meiner ein bisschen überreifen Banane einen kleinen Krug Bananenmilch gemacht! *leeeeeecker*
** Und heute wurde ich von meinen Vermieter für Donnerstagabend zum Znacht eingeladen! =)

Ich bin schon echt gesegnet, was? Bin halt eines von Gottes Lieblingskindern! ;-)


P.S. Bevor da jemand eifersüchtig werden will: Gott hat NUR Lieblingskinder! =D
PP.S. Ach, und eine Freude steht noch an! Also momentan bin ich noch total in der Vorfreude: Heute Abend buche ich zusammen mit meiner lieben Reisepartnerin unsere Ferien um unsere gemeinsame Freundin während ihrem Missionseinsatz zu besuchen! =D

Life, I love you!

22. Oktober 2012

wiedereinmal: der erste tag

Heute hatte ich wieder einmal meinen ersten Arbeitstag in meinem Wunschberuf. Der Lärmpegel am Mittagstisch mit diesen Kids ist der Wahnsinn! ;-) Entweder werde ich am Ende meines neunmonatigen Praktikums schwerhörig sein oder ich versuche vorher "das schweigende Mittagessen" einzuführen! *lach* Seien wir realistisch: ich besorg mir wohl voraussichtlich ein Hörgerät (sprich: ein Kind im Ohr! *brüller* ;-D )!

Jedenfalls war mein erster Tag gut. Voll mit tausend Infos, vielen neuen Namen und Gesichtern, einem Rundgang durch ein labirinthmässiges Haus und laute, aufgeweckte und tolle Kids. =) Ich werd wieder hingehn. ;-) Aber erst übermorgen. Denn morgen, Leute, hab ich tatsächlich bereits frei! ;-D

4. Juli 2012

ich

Heute ist ein denkwürdiger Tag! Nicht nur weil heute in Amerika der Nationalfeiertag ist. Auch nicht nur weil heute eine "alte" (sie ist nicht alt, sondern wir kennen uns halt schon ein kleines "Zeitchen") Freundin Geburtstag hat. Nein, heute ist für mich ein denkwürdiger Tag, weil ich meine Praktikumsstelle zugesagt bekommen habe!! =D *calandafelsvomherzenfallentu*

Und ich wurde angenommen, weil ich einfach ich bin! Ich, manchmal ein bisschen (sehr) unselbstbewusst und anfangs schüchtern. Ich, nicht wirklich sportlich. Ich, die an Vorstellungsgesprächen völlig verkrampft ist. Aber auch ich, die herzlich ist und gerne lacht. Ich, die Feierfreudige. Ich, die Muffinsbackene. Ich, die perfektionistisch Veranlagte. Ich einfach ich.

Es ist echt schön, wenn man ich sein kann. Und am heutigen Tag ist es schön, dass mein Ich bei anderen ankommt und geschätzt ist und gerne in einem Team gesehen ist.

Danke Gott. Hast mich gut ausgedacht.

16. Mai 2012

gestern und heute

Gestern war der 15. Mai. Welch schöner Tag!

Unterricht hatten wir draussen, weil's so schön war! Die Folge meinen - soweit ich Buch darüber führe - ersten Sonnenbrand in diesem Jahr. Dann hatten wir zu dritt ein Draussen-Ämtli: Unkraut jäten, Gartenstühle putzen und Velounterstand wischen. Mein Fazit: ich mag nicht jäten!! ;-) Meine liebe Mitstudentin hat sich köstlich über mein regelmässiges Quitschen ("iiiiks, was für gruslige Viecher!!") amüsiert! ;-D Dann fuhr ich mit meinem tollen, megacoolen Fahrrad in den nächsten Ort in die Migros meines Vertrauens. Ass nach dem Einkauf ein geschmolzenes Wassermeloneneis im Ghana-Stil (aus der Eisverpackung rausschlürfen)! Fuhr nach Hause und kochte zweierlei Erbeerkonfitüre, einmal mit Chili und einmal mit weissen Schokoladenstückchen!! Mmmmh... ich freu mich bereits wenn ich's mir auf's Brot schmieren kann! ;-D Und dann hatten wir Studenten gemeinsamen Abend und verschoben wegen einsetzendem Regenschauer das Grillpicknick ins Haus und sassen auf Kissen auf dem Stubenboden! Nachher gab's noch eine Jassrunde, und obwohl meine Partnerin und ich verloren, freue ich mich jedesmal wenn ich wieder einmal mein Jassen üben kann! Einige meiner Mitstudenten hatten leider SLRG-Schwimmkurs und für diese plante ich ein Überraschungs-und-nach-Hause-komm-Dessert und freute mich über die glücklichen Gesichter! =)

Heute ist der 16. Mai. Welch doofer, trauriger, nerviger und blöder Tag!

Beim Sitzungsleiten hatte ich das Gefühl mit Eiern auf einem Stuhl balancierend zu jonglieren: gleichzeitig Sitzung leiten UND Protokoll schreiben UND eine "Rasselbande" zu bändigen ;-): eine echte Herausforderung! Dann kam die E-Mail, dass ich die Stelle für den einen (wirklich noch coolen) Praktikumsplatz nicht bekomme. Unglaublich wie so eine E-Mail einen den Tag vermiesen kann und die Tränendrüsen auf Hochtouren bringt. Kurz vor dem Mittagessen sah ich in meinem Postfach, dass ich noch eine weitere Absage erhalten habe. Fazit: ein tränenreicher und taschentuchverschwenderischer Tag für mich. Dann hörte ich von dem nervigen Tag einer Freundin, den Sorgen einer anderen Kollegin, dass eine andere Studentin ebenfalls eine Absage erhalten hat und eine weitere auch einen tränenreichen Morgen mit ihrer schriftlichen Arbeit verbracht hat. Der 16. Mai ist nun unser Freitag, der dreizehnte!

Aber wisst ihr was? Die Hoffnung stirbt zuletzt! Ich erkenne - trotz Tränenschleier - einen Hoffnungszipfel und klammere mich daran fest. Und noch was: beten tut gut! Alleine und zu zweit, denn geteiltes Leid ist halbes Leid! Und einen gemeinsamen Filmabend unter Gleichgesinnten hilft auch ein gutes Stück.

13. März 2012

kein schwein zum zweiten

Telefonanruf bekommen.

Hatte kein Schwein.

Absage.

Tja.

Aber hey! Dafür hab ich bereits einen neuen Ort wo ich mich bewerben kann! =D

Vielleicht hab ich ja das nächste mal Schwein!

Fortsetzung folgt...

7. März 2012

kein schwein

Und ich warte und warte und warte...

...auf einen Anruf von der möglichen Praktikumsstelle!!!

Aber momentan gilt folgendes Motto: kein Schwein ruft mich an!

Ach manno!

16. Februar 2012

aktive ablenkung

Morgen ist es soweit: mein Vorstellungsgespräch für mein Ausbildungspraktikum!

Und heute Abend hiess mein Motto "aktive Ablenkung" um mein langsames Nervöserwerden heraus zu zögern. Deshalb habe ich heute mit meiner lieben Freundin-Mitbewohnerin das WG-Wohnzimmer umgestellt und um Viertel nach Neun mit Muffinsbacken begonnen! Die Stube wurde bereits von ein paar WG-Ladies mit einem gemütlichen DVD-Abend eingeweiht und das Haus riecht bis in den dritten Stock nach Schokoladen- und Bananenmuffins!

Fazit von meinem WG-Kollegen: wenn du immer bäckst, wenn du nervös bist, könntest du dann nicht dein Referat nächste Woche halten? ;-)