Es ist soweit! Ich beginne zu erahnen wie es in den nächsten fünf Jahren bei mir aussehen wird. Studentenalltag. Dabei sitze ich heute "nur" an meinen Anmeldungen für die Höheren Fachschulen. Aber das ist für mein heutiges Thema Nebensache, denn das "wirkliche Leben" spielt sich ausserhalb von meiner Stube ab. Im übernächsten Grossdörfchen, nämlich!
Da frau nicht die ganze Zeit vor dem Bildschirm verbringen kann (früher waren's doch tatsächlich um die acht Stunden täglich), gehe ich einige wichtige Besorgungen machen. Unter anderem hole ich die geflickten Schuhe beim Schuster (wo gibt's denn noch sowas? ;-) ). Dort hab ich bereits das erste lustige Feeling von meinem Ausflug. In einem einzigen Raum befindet sich die Werkstatt, den Empfangsthresen, das Büro (Laptop und Mini-Fax) und den Zvieri-Raum (tausend Orangen türmen sich neben dem Laptop sowie Darvidas und zwei schmutzige Tassli Marke "Grosi-Stile"). Der lustige Schuster (und auch noch Schlüsselnachmacher) hat das Aussehen von einem junggebliebenen - doch trotzdem älter aussehenden - Mechanikers mit coolem Halsketteli und einer vollfarbigen Brille (die wegen der eintönigen Mechaniker-Outfits noch mehr zur Geltung kommt).
Weiter gehts zum nächsten Laden. Da erblickt mein Kennerauge einen wunderschönen grünen-mit-Glitzer Schal vor dem Eingang einer noch-nie-gesehenen Brocki. Frau entscheidet sich in ungewöhnlich schneller Zeit für den Schal und betritt das Lädeli. Und wer sitzt da hinter dem Tresen? Die Mutter von meiner allerersten Freundin aus Kindsgi-Tagen! Und sie erkennt mich tatsächlich noch, obwohl's ja bereits über 15 Jahre her ist's! Lustig.
Dann verschlägt es mich noch in den Dosenbachschuhladen. Ich brauch neue Turnschuhe. Meine momentanen haben nämlich ein Loch und zwar bei einer sehr ungünstigen Stelle - bei der Sohle, genau in der Mitte meines Fuss-Bodens. Bei nasser Gewitterung nicht toll und sehr feucht. Ich will aber nicht irgendeinen Turnschuh, ich will wieder denselben wie ich bereits habe! Den braucht frau nämlich nicht zu schnüren und kann zack reinschlüpfen und zack wieder rausschlüpfen! Einfach ideal und zeitsparend! Leider gibt's den Schuh nur noch in Schwarz (ich will einen braunen). Die liebe Verkäuferin sucht aber im Computer anhand der noch erkennbaren Nummer in meinem alten Schuh, nach noch verbliebene braunen Exemplaren. Sie wird fündig! Es gibt genau noch ein einziges braunes Paar in Grösse 39 - schweizweit! Mal sehn, ob ich's bekomme! =)
Und so geht es nach getanen weiteren kleineren Erledigungen zurück in die warme Stube, um bald wieder rauszugehn: heute Abend ist Literatur-Café angesagt! Und das in meinem Kleindörfchen selbst. Das pralle Leben halt.
26. März 2009
3. März 2009
raketli
Es ist an der Zeit wiedereinmal einen Blogeintrag über mein geliebtes Auto zu machen. Ich nenne es "Raketli". Um gleich vorneweg falsche Überlegungen aufgrund meiner Namensgebung wegzuräumen, hier eine kurze Erklärung: mein Auto heisst nicht Raketli, weil es schnell wie eine Rakete ist, sondern weil ich zu ihm über meine Ex-Arbeitskollegin gekommen bin, welche aufgrund ihrer Zackigkeit Rakete genennt wird. Voilà!
Gestern abend erlebte ich wiedereinmal Etwas mit Raketli, wo seine Einzigartigkeit bestens hervorhebt. Ich sag ja immer, mein Auto hat Charakter! Es ist nicht so perfekt und glattpoliert wie andere Fahrzeuge. Manchmal stellt der Motor auf der Fahrt ab (da muss man einfach auf's Gas drücken bis es wieder anspringt) oder irgendetwas quitscht zwischendurch. Auch hüpft der Radio raus, wenn wir über Holperpiste fahren.
Aber was gestern passiert ist, ist wiedermal was Neues! Ich fahre kurz frischfröhlich zur Coop-Tankstelle um etwas Kleines zu besorgen, komme zurück zu meinem braven Raketli und will es wieder aufschliessen um gleich abzudüsen. Was passiert? Mein Schlüssel bricht ab. Ja genau. Mein Schlüssel bricht im Schloss ab, ein Teil bleibt stecken, den Rest hab ich in der Hand. Ungläubig starre ich darauf. Gehe in die Hocke um den Schaden mit eigenen Augen zu sehn.
Aber zum Glück hab ich a) einen Ersatzschlüssel und b) einen lieben (zwar laut am Telefon lachenden, aber trotzdem lieben) Daddy, wo mir den Schlüssel zur Tankstelle bringt, damit ich weiterdüsen kann! Was täte ich ohne a) und b)? ;-) Wahrscheinlich Zugfahren.
Gestern abend erlebte ich wiedereinmal Etwas mit Raketli, wo seine Einzigartigkeit bestens hervorhebt. Ich sag ja immer, mein Auto hat Charakter! Es ist nicht so perfekt und glattpoliert wie andere Fahrzeuge. Manchmal stellt der Motor auf der Fahrt ab (da muss man einfach auf's Gas drücken bis es wieder anspringt) oder irgendetwas quitscht zwischendurch. Auch hüpft der Radio raus, wenn wir über Holperpiste fahren.
Aber was gestern passiert ist, ist wiedermal was Neues! Ich fahre kurz frischfröhlich zur Coop-Tankstelle um etwas Kleines zu besorgen, komme zurück zu meinem braven Raketli und will es wieder aufschliessen um gleich abzudüsen. Was passiert? Mein Schlüssel bricht ab. Ja genau. Mein Schlüssel bricht im Schloss ab, ein Teil bleibt stecken, den Rest hab ich in der Hand. Ungläubig starre ich darauf. Gehe in die Hocke um den Schaden mit eigenen Augen zu sehn.
Aber zum Glück hab ich a) einen Ersatzschlüssel und b) einen lieben (zwar laut am Telefon lachenden, aber trotzdem lieben) Daddy, wo mir den Schlüssel zur Tankstelle bringt, damit ich weiterdüsen kann! Was täte ich ohne a) und b)? ;-) Wahrscheinlich Zugfahren.
99 dinge
Ich hab mir immer wieder 'mal Dinge aufgeschrieben, die ich in meinem Leben einmal machen möchte oder gerne besitzen würde. Einige haben sich schon erfüllt, andere noch nicht. Unter anderem waren da Sachen wie: Führerschein machen, alleine wohnen, Rastazöpflifrisur, Nasenpircing (leider aufgrund einer Entzündung nach einem Monat schon passé gewesen) und und und...
Seit kurzem bin ich an einer sogenannten "99-Dinge-die-ich-in-meinem-Leben-machen-möchte-Liste" am erstellen. Ich hab da so banale Dinge drauf wie: eine Kuhzunge streicheln, aber auch grössere Pläne wie: an einer Demo teilnehmen. Mal sehn was sich erfüllt!
Letzte Woche hab ich zwei Dinge getan, die ich noch nie getan habe. Da fand ich, diese zwei Erlebnisse sind es Wert um auf meine Liste zu kommen und sogleich "abghögglet" zu werden.
Nummer eins.
Ich habe mit meinem 65jährigen Vater gechattet! =) (wobei ich, wie auch schon bei Mühlestein-Zügen ewigs auf eine Reaktion seinerseits warten musste... dies lag aber am Adlersystem von meinem lieben Dad! ;-) )
Nummer zwei.
Ich bin in kurzen Hosen und barfuss (!) in einen Schneehaufen gehopst! Um gleich danach mein wohlverdientes Schoggistängeli beim Cheminée-öfeli zu verspeisen... *höhö*
Das Leben bleibt spannend. Wo werde ich mein nächstes "Höggli" setzen können?
Seit kurzem bin ich an einer sogenannten "99-Dinge-die-ich-in-meinem-Leben-machen-möchte-Liste" am erstellen. Ich hab da so banale Dinge drauf wie: eine Kuhzunge streicheln, aber auch grössere Pläne wie: an einer Demo teilnehmen. Mal sehn was sich erfüllt!
Letzte Woche hab ich zwei Dinge getan, die ich noch nie getan habe. Da fand ich, diese zwei Erlebnisse sind es Wert um auf meine Liste zu kommen und sogleich "abghögglet" zu werden.
Nummer eins.
Ich habe mit meinem 65jährigen Vater gechattet! =) (wobei ich, wie auch schon bei Mühlestein-Zügen ewigs auf eine Reaktion seinerseits warten musste... dies lag aber am Adlersystem von meinem lieben Dad! ;-) )
Nummer zwei.
Ich bin in kurzen Hosen und barfuss (!) in einen Schneehaufen gehopst! Um gleich danach mein wohlverdientes Schoggistängeli beim Cheminée-öfeli zu verspeisen... *höhö*
Das Leben bleibt spannend. Wo werde ich mein nächstes "Höggli" setzen können?
8. Februar 2009
landei entdeckt grossstadt
Ja ja, obwohl ich mich doch schon ein halbes Jahr meistens in dieser Grossstadt aufhalte, merke ich doch immer wieder, dass ich ein waschechtes Landei bin.
Letzte Woche - ich kann's nicht lassen - habe ich eine weitere Variante für meinen Heimweg entdeckt! (Am Ende von diesem Praktikum werde ich x-tausend Varianten haben, ihr werdet's sehn! ;-) ) Von meinem Ausgangsbahnhof her, hab ich doch tatsächlich einen anderen Bus entdeckt, der 1 (!) Minute schneller ist als der bewährte! Und da ich meine Geographiekenntnisse immer wieder gerne auffrische (mein Vater soll keinen Grund zum Kopfschütteln mehr haben... Adelboden in Graubünden war meine schlimmste Annahme! ;-) ), stieg ich in den besagten Bus und liess mich nach Hause kutschieren. Vertäumt sah ich aus dem Fenster, als ich zwischendurch auf die "nächste Haltestelle"-Anzeige einen Blick warf. Moment! War das wahr? Ich konnte es nicht glauben und meinte erst einen Scherz seitens des Busfahrers vor mir zu sehen. Da stand doch tatsächlich "Memphis"! Nein, Elvis stieg dort weder ein noch aus. Aber die Haltestelle heisst tatsächlich "Memphis". Warum, weiss ich (noch) nicht.
Und dann vor einigen Tagen. Wieder als Zugfahrer unterwegs. Ich hetze auf den Bahnhof, da ich meinen Bus verpasst habe. Ich komme ausser Atem auf das Perron. Und was seh ich da? Ein Bär. Um genauer zu werden, wahrscheinlich ein Gummibär. Ein ca. 2Meter grosser Gummibär mit oranger Umhängetasche. Ich vergesse mein Geschnaufe und beginne zu Schmunzeln. Aber das ist noch nicht alles! Ich erlaube mir meine Mitzugfahrer und Perronläufer zu beobachten und auf ihre Reaktionen zu warten. Aber da reagiert fast keiner! Wahrscheinlich ist ein Gummibär mit Umhängetasche ein alltägliches Bild auf diesem Bahnhof.
Und ich Landei entdecke die Grossstadt immer wieder neu. Mit Kuriositäten, die eigentlich ganz normal und alltäglich sind. Für Grossstädter.
Letzte Woche - ich kann's nicht lassen - habe ich eine weitere Variante für meinen Heimweg entdeckt! (Am Ende von diesem Praktikum werde ich x-tausend Varianten haben, ihr werdet's sehn! ;-) ) Von meinem Ausgangsbahnhof her, hab ich doch tatsächlich einen anderen Bus entdeckt, der 1 (!) Minute schneller ist als der bewährte! Und da ich meine Geographiekenntnisse immer wieder gerne auffrische (mein Vater soll keinen Grund zum Kopfschütteln mehr haben... Adelboden in Graubünden war meine schlimmste Annahme! ;-) ), stieg ich in den besagten Bus und liess mich nach Hause kutschieren. Vertäumt sah ich aus dem Fenster, als ich zwischendurch auf die "nächste Haltestelle"-Anzeige einen Blick warf. Moment! War das wahr? Ich konnte es nicht glauben und meinte erst einen Scherz seitens des Busfahrers vor mir zu sehen. Da stand doch tatsächlich "Memphis"! Nein, Elvis stieg dort weder ein noch aus. Aber die Haltestelle heisst tatsächlich "Memphis". Warum, weiss ich (noch) nicht.
Und dann vor einigen Tagen. Wieder als Zugfahrer unterwegs. Ich hetze auf den Bahnhof, da ich meinen Bus verpasst habe. Ich komme ausser Atem auf das Perron. Und was seh ich da? Ein Bär. Um genauer zu werden, wahrscheinlich ein Gummibär. Ein ca. 2Meter grosser Gummibär mit oranger Umhängetasche. Ich vergesse mein Geschnaufe und beginne zu Schmunzeln. Aber das ist noch nicht alles! Ich erlaube mir meine Mitzugfahrer und Perronläufer zu beobachten und auf ihre Reaktionen zu warten. Aber da reagiert fast keiner! Wahrscheinlich ist ein Gummibär mit Umhängetasche ein alltägliches Bild auf diesem Bahnhof.
Und ich Landei entdecke die Grossstadt immer wieder neu. Mit Kuriositäten, die eigentlich ganz normal und alltäglich sind. Für Grossstädter.
27. Januar 2009
prinzessin heiratet prinz
Es ist ja schon auffallend. In allen Kleiderläden (bei der Mädchenabteilung) und in allen Mädchenzimmern. Die Farben rosa über pink bis violett dominieren. Nach knapp sechs Monaten tägliche Konfrontation mit diesen Farben, finde sogar ich langsam Gefallen daran. (Zurzeit gibt es in der Migros rosa Nastüchlipackungen mit den Disneyprinzessinnen drauf zu kaufen - ich hab sie gekauft! ;-) )
Schon von klein auf werden die süssen Meitlis auf Prinzessin getrimmt! Mit Spängeli, Schleifli und Röckli, alles in den genannten Farben, träumt bereits (fast) jedes Mädchen vom eigenen Pferd und Schloss - und natürlich von der eigenen Traumhochzeit mit dem süssen Prinzen.
Woher ich das weiss? Indirekt von meiner achtjährigen Nichte. (Indirekt, weil direkt hat sie es mir nicht gesagt, aber Tantchen hat sich halt was zusammengereimt für einen neuen Blogeintrag ;-) ) Sie hat jetzt so ein pinkiges, elektronisches Ding. Ich, ganz die altmodische Tante, hab natürlich keine Ahnung wie das Ding heisst, aber ähnlich wie ein (altmodischer) Gameboy funktioniert, aber halt rosa und für Mädchen ist. (Glaub ich emu!) Meine coole Nichte hat natürlich diverse Games zum Spielen für dieses "Gamegirl". Unter anderem, man siehe und staune: ein Hochzeitsplaner! Da kann man den Trauungsort, die Deko, die Festkleidung und natürlich das Hochzeitskleid inklusive Schmuck und Schminke aussuchen! Was zu beachten ist: die Braut hat das Sagen! Macht sie einen Lätsch, wird's keine Traumhochzeit. =)
Da schliesse ich 'mal folgendes draus: die Prinzessin von heute hat nicht nur rosa Pumps, sondern auch die (rosa) Hose an! =)
Schon von klein auf werden die süssen Meitlis auf Prinzessin getrimmt! Mit Spängeli, Schleifli und Röckli, alles in den genannten Farben, träumt bereits (fast) jedes Mädchen vom eigenen Pferd und Schloss - und natürlich von der eigenen Traumhochzeit mit dem süssen Prinzen.
Woher ich das weiss? Indirekt von meiner achtjährigen Nichte. (Indirekt, weil direkt hat sie es mir nicht gesagt, aber Tantchen hat sich halt was zusammengereimt für einen neuen Blogeintrag ;-) ) Sie hat jetzt so ein pinkiges, elektronisches Ding. Ich, ganz die altmodische Tante, hab natürlich keine Ahnung wie das Ding heisst, aber ähnlich wie ein (altmodischer) Gameboy funktioniert, aber halt rosa und für Mädchen ist. (Glaub ich emu!) Meine coole Nichte hat natürlich diverse Games zum Spielen für dieses "Gamegirl". Unter anderem, man siehe und staune: ein Hochzeitsplaner! Da kann man den Trauungsort, die Deko, die Festkleidung und natürlich das Hochzeitskleid inklusive Schmuck und Schminke aussuchen! Was zu beachten ist: die Braut hat das Sagen! Macht sie einen Lätsch, wird's keine Traumhochzeit. =)
Da schliesse ich 'mal folgendes draus: die Prinzessin von heute hat nicht nur rosa Pumps, sondern auch die (rosa) Hose an! =)
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