29. Januar 2010

offen für neues

Unter anderem stellte ich mich und meine Stärken so vor, als ich beim letzten Vorstellungsgespräch sass. Offen für Neues. Das sähe man ja auch an meinem Lebenslauf. Ich probiere gerne vieles aus!

Diese Unterstreichung mit meinem Lebenslauf überzeugte mein Gegenüber vollends. Hab ich ja wirklich schon einiges erlebt (was ich mir aber immer wieder 'mal sagen muss, wenn auf der anderen Seite des Zaunes die Wiese so grün lockt). War ich schon im schönen "Welschland" und auch im schönen Ausland (Ghana und Zürich ;-) ). Hab ich mehrere Berufe ausgeübt und verschiedenste Menschen kennengelernt.

Eine Woche später nach besagtem Vorstellungsgespräch.

Ich im Schuhladen. Ich, welche offen für Neues bin und gerne alles Mögliche ausprobiere, stürze mich direkt auf "meine" alten Lieblingsschuhe. Dieselben welche ich an den Füssen trage und ich bereits vor einem Jahr verzweifelt gesucht habe (da ich sie ja schon das vorangegangene Jahr gekauft hatte).

Ich. Offen für Neues? Aber siiiiicher!


p.s. Und ratet mal was ich meistens im McDonalds bestelle? McChicken-Burger... Ich liebe Chicken!!!! Immer wieder neu! =)

25. Januar 2010

geduld ist halt eine geistesfrucht

Ich warte...

...auf die Geburt von einem kleinen Sonnenschein.
...auf die Antwort der Firma wegen dem Job.
...auf die hundertprozentige Gewissheit über meine weitere Laufbahn.
...und auf den Einfall einer schlagfertigen Retourkutsche für einen gewissen Kommandozentralenchef.

"Slow down, take it easy" so lautet das Motto. Wart ich's halt geduldig ab.

6. Dezember 2009

nostalgieschwäche




In den letzten Tagen habe ich mit meiner lieben Gastgeberin-WG-Mitbewohnerin die drei Bourne-Filme "reingezogen". Unglaublich spannend und geniale Geschichte und einfach verblüffend und ... hach *seufz* toll!

Plötzlich entdeckte ich gewisse Parallen zu "meiner" alten Lieblingsserie von früher (und nur zum klarstellen: "von früher" bedeutet nicht, dass ich sie nicht mehr mag, sondern, dass sie nicht mehr ausgestrahlt wird).

Die Serie heisst "Pretender".

*grossseufz*

Das waren noch Zeiten. Anno 1996 bis 2000 "lief" die Serie. Jeden Dienstagabend (immer wenn Mami und Daddy in der Bibelstunde waren *höhö* ;-) ).

Die Erinnerung an Jarod (eben den Pretender) war so stark, dass ich internetseidank sofort nachschaute, ob es diese Serie auf DVD gibt. Schliesslich gibt es heutzutage ja schon quasi alles auf DVD!

Und tatsächlich! Es gibt vier Staffeln!

Alle auf ... ENGLISCH (und Spanisch *ha-ha*)!!!

Ja, ich kann Englisch. Aber ich schau doch nicht meine Serie auf Englisch! Beim Fernsehgucken will ich vollkommen entspannen und abschalten können und nicht noch hundertmal mich fragen, warum ich jetzt den Gag nicht geschnallt habe. Mann.

Ich "heule" mich also bei meiner Freundin aus und *bling* haben wir miteinander dieselbe Idee. Eine ein biiiiiiiissschen illegale Idee (glaub ich jedenfalls). Da gibt's doch so eine Webside mit x-millionen von Filmen und Serien zum angucken. Und ich glaub`s wirklich fast nicht und werde ganz high:

Pretender. Auf DEUTSCH!!!!!

Jubeltrubeltralala! Freude herrscht und judihui! Oder wie es in einer meiner momentanen Lieblingsserie einmal hiess: HEUREKA! (= Bingo auf griechisch ;-), gell Grace Van Pelt)

21. November 2009

der versuch, cool zu sein

Da vernehme ich von meinen lieben sone-Art-WG-Freunden, dass es ganz neue Ausdrücke bei den heutigen Jugendlichen gebe.

Zum Beispiel "flex" für gut, cool etc. (Ich hoffe von Herzen, dass ich es a) nicht falsch schreibe und b) so richtig im Kopf habe.)

Nächster Morgen. Frühstückstisch. 2/3 der Zusammensetzung gut gelaunt und schon ein wenig wacher ;-), diskutiert über tausend Themen und kommt von A über L nach Z. Da schneiden wir wieder das Thema "Jugendsprache" und ich (dachte mein Kurzzeitgedächtnis sei noch prima zwääg) sage frischfröhlich: "Ja, das ist voll fleck!"

GRÖÖÖÖÖÖL!!!

Da blieben zumindest meine Augen kaum mehr trocken!

25. September 2009

jäger und sammler

Früher gab es zwei Berufsgruppen. Die Jäger und die Sammler. Meine Familie gehört eindeutig zu den Nachfahren der Sammler.

Nun gibt es wieder etwas Neues bei der Migros zum Sammeln. Kaum haben wir die Rushhour von „Marmeli“ und Tierkleber überstanden, kommen die Dominosteine. Und wer sammelt sie natürlich als allererstes? Mein Bruder. Mein 34jähriger Bruder. Seine Ausrede gegenüber seiner Frau? „Weisch Schatz, för öise Spielchorb!“

Meine Mutter. Ein grandioses Beispiel. Ich nenne nur eine Leidenschaft. Das Körbesammeln. Es gibt sie in ihrem Haushalt von munzigklein – Stecknadelkissenkörbchen – bis riesengross – Fass-grosser-Korb-für-Bettwäsche. Wir kamen auf ca 70 Körbe plus höchstwahrscheinlich noch mehr. Wobei zu ihren Gunsten gesagt sei, dass wir wirklich jeden Korb und jedes Körbchen gezählt haben (auch die gekorbten Papierkörbe von meinem Grossätti).

Dagegen ist meine Handtaschensammlung vernichtend klein. „Nur“ auf 30 Stück sind wir gekommen und dabei haben wir 4(!) Ikea-Taschen mitgezählt (wozu brauche ich 4 Ikea-Taschen?). Plus 3 Rucksäcke. Plus ca 10 Körbe (etwas muss auch ich von meiner Mutter geerbt haben).

Anyway.

Es gab ja auch die Jäger. Damals und heute. Mein Vater macht Jagd auf neue Rezepte (und probiert sie auch – an uns - aus!), sowie auf Pilze. Okay. Die sammelt er. Aber das ist nun schon die einzige Sammelleidenschaft bei ihm. Und dabei ist immer sein Pilzkörbli – sein eigenes wohlbemerkt!